MOdellbauausstellung zum Thema Erster Weltkrieg!

Wir suchen Interessenten, die alles zum Thema Erster Weltkrieg bauen und auch Lust und Zeit haben, eine eigens dafür geplante Ausstellung zu unterstützen. Erfahrungsaustausch, Ausstellung, Wettkampf und gemütliches Beisammensein, dass ist das Ziel. Wann und wie und wo, dass wollen wir gemeinsam planen und abstimmen... Das Thema Erster Weltkrieg wird im Modellbau immer noch als "Stiefkind" behandelt, obwohl dort die meisten technischen Neuerungen erfunden und angewendet wurden, die bis heute noch ihre Gültigkeit haben....Bitte mit uns Kontakt aufnehmen .....


Belgisches Tor, C-Element 1940/1944  1/15 (Kunststoff/Resin)

Das "Belgische Tor" war eine Konstruktion aus Stahlwinkelelementen, um eine flexible Verteitigung von Belgien zu ermöglichen (Schutz vor dem Überfall Deutschlands). Es wurden tausende Elemente gebaut, die an Brücken, Strassenmündungen oder auf freiem Feld als Panzersperre aufgebaut wurden. Die Elemente wurden durch drei Rollen als bewegliche Variante gebaut. Verbunden wurden diese mit Ketten und Stahlseilen, um einen Durchbruch zu verzögern und den Panzerstrom "zu lenken".

Ab 1943/1944 fanden viele Elemente zu Küstenverteitigung des Westwalls Verwendung.

 

Bauzeit:  1 Woche

Maßstab: 120mm (1/15)


Experiment: Hotchkiss H35 1/15 (120mm) bis Mai 2020!

PaZ (Projekt auf Zeit)

 

t-0: Geschafft, das Modell der Panzers Hotchkiss H35 ist fertiggestellt und weitere Varianten sind schon in Arbeit....H-38 und H-39 mit neuem Geschütz, Okular, Motorabdeckung, Räder und auch die Variante für Beutetanks mit Lukendeckel für den Turm. Zum 80. Jahrestag kann ich aber leider das Modell nicht in Frankreich zur Ausstellung zeigen, weil uns Corona tiefe Einschnitte in unser Hobby und Urlaub gebracht hat. Wir hoffen, später das Modell doch als würdiges "Monument" für die Französische Streitkräfte auf Ausstellungen zu zeigen!

 

PS: Und Danke an Modellversium, die das Modell und die Bauentwicklung vorstellen!

 

 



UNSERE Projekte aus Resin

Wir stellen hier in loser Folge unsere Projekte, Ideen und bemalte Figuren vor!

(Bitte Funktion Menü anklicken, wenn Sie Handy nutzen.) 

Vorschläge, Ideen und Anregungen nehmen wir gerne entgegen!



Der Hotchkiss  H35 war als Infantriepanzer für die Französische Streitkräfte vorgesehen. Neben den Renault R35 war er das Rückrad der leichten Panzertruppen. Er wurde ca. 1935 entwickelt als Ersatz für den FT-17.  Sein Turm fand bei beiden Typen (H35 und R35) Anwendung und auch bei späteren Sonderprojekten (SdKfZ 251) und dem Westwall (feste Bunkerstellungen). Er hatte eine 37mm KWK (kurz) und ein MG. Für zwei Mann Besatzung wurde dieser Typ ausgelegt. Es wurden ca. 400 Stück gefertigt. Eine Weiterentwicklung fand mit neuem Motor, geänderten Laufrollen, langem Geschütz und anderen Okularen statt (H39). Als Beutepanzer wurden viele Hotchkiss noch in der Wehrmacht eingesetzt, dabei wurde die Turmluke abgeändert.

 

Maßstab: 1/15

Planung und Entwicklung: 2 Jahre

Bauzeit: ca. 3 Monate (wegen Virus)

WDLR Typ D  Resin- und Messingbausatz Eigenbau im Maßstab 1/16 (120mm):

Britischer Schmalspurwagen auf Spurweite 600mm. Einsatz im Ersten Weltkrieg auch in der Region um Ypern. 

Der Typ D wurde für Materialtransport, Munitionstransport und Verwundetentransport genutzt. Es gab die Variante mit Holzrahmen und Stahlrahmen. Die Schienenelemente wurden nach Originalen gefertigt, es gab verschiedenste Ausführungen der Schwellen aus Stahl und Holz. Schwellen aus Eisen (Bodenfunde bei Dikkebus und Scottish Wood Lodge) belegen, dass die Schienen bis auf ca. 2 Kilometer an die Front verlegt wurden.

Planung, Entwicklung und Bau:   8 Monate

Pokale: 2.Platz Belgien (Mol); 2. Platz Niederlande (ESM)

 

Krankenwagen 1917 (USA)

Nach Kriegseintritt der USA im April 1917 wurde viele Krankenwagen auf Basis Ford T geliefert. Diese waren für den schnellen Transport von drei liegenden Kranken vorgesehen.

Frankreich setzte diesen Typ auch im Krieg ein, Polen nach dem Krieg.

Die Aufbauten waren aus Holz und Leinen.

Das Modell wurde auf dem Basisbausatz von Revell (1/16) gefertigt, es fanden Verwendung:

Chassis, Motorraum, Räder. Aufbauten aus Resin und Metall.

 

Projektion, Planung und Bau: 1 Jahr

Pokale: 3. Platz Niederlande (ESM)

Tank Mark IV (GB)

Nach dem sich der Krieg zu einem Stellungskrieg entwickelt hat, fehlte es an einem geeigneten Durchbruchsmittel durch die Front, da Schützengräben und Stacheldraht jegliche Angriffsversuche scheitern ließen.

Erste Versuche waren schon um 1906 in Arbeit. Es fanden später Traktoren mit Gleisketten Anwendung. Nach Beginn des Stellungskrieges wurde 1915 die ersten Versuche unternommen, gepanzerte Aufbauten auf Gleisketten zu montieren und diese mit MG´s und Geschützen zu versehen. Nach dem ersten Panzerangriff an der Somme 1916 wurden die als Tanks bezeichneten Fahrzeuge verbessert und in der Schlacht bei Cambrai in großer Zahl eingesetzt.

Das Modell wurde gegenüber dem Verlinden-Modell komplett neugebaut und Fehler bei dem Erker ausgebessert. Es existiert eine weibliche Variante (female) und eine männliche Variante (male). Maßstab 1/15 (120mm) aus Resin.

 

Projektion, Planung und Bau: 1 Jahr

Medium Tank Mark A (Whippet) 1918

Nach den ersten Erfolgen im Panzerbau der Franzosen und Engländer war das Problem, nach dem Durchbruch durch die Front schnell das Hinterland zu erreichen und zurückflutende Einheiten zu verfolgen. Dazu waren die schweren Tanks vom Typ Mark IV und Mark V zu langsam. Damit war der Grundstein für den Bau von leichten Panzern gesetzt (zu Beginn des Krieges noch als "Mittlerer Tank -Medium" bezeichnet), die nur mit Maschinengewehren bewaffnet waren. Der Whippet wurde mit LKW/Bus-Motoren ausgestattet, war schnell und Wendig für die damalige Zeit und mit 4 MG´s bewaffnet.

Mindestens ein Beutetank würden noch von der Reichswehr 1919 in Berlin eingesetzt und einige Modell wurden von Russland und Japan genutzt.

Bausatz im Maßstab 1/15 (120mm).

 Projektion, Planung und Bau aus Resin:  1 Jahr

Feldwagen c/95 1914 (später Hf. 1, Heeresfeldwagen)

Schon frühzeitig wurde auf Mobilität in der Kriegsführung gesetzt. Aber die Kavallerie alleine war nicht mehr in der Lage, die Masse an Proviant und Material zu transportieren.

Deshalb wurde in Deutschland schon frühzeitig Feldwagen und Protzen entwickelt, um den Transport abzusichern. Gefahren wurde mit zwei Pferden und 1-2 Kutschern. Es gab eine vielseitige Verwendung in allen Truppenteilen des Deutschen Heeres.

Maßstab: 1/15 (120mm)

 

Projektion, Planung und Bau aus Resin: 8 Monate

Gasopfer 1918 bei Bethune (1/16, 120mm)

In der Kaiserschlacht 1918 wurde der letzte Versuch des Deutschen Heeres unternommen, die Front zu durchbrechen und nach Paris zu gelangen.

In der Region Somme wurden in der Nähe von Bethune in der Schlacht bei Estaires am 9.4.1918 das 55th Regiment

(West Lancashire) von einem Gasangriff schwer getroffen. Es gab viele Opfer. In einer Film- und Fotofrequenz wurde am 10.4.1918 diese Gasopfer in der Nähe von Bethune aufgenommen (auf dem Weg zum Lazarett).

Der Bausatz beinhaltet verschiedene Figurenbausätze aus dem Ersten Weltkrieg und wurde durch Umbau und Neubau gestaltet.

 

Projektion, Planung und Bau aus Resin und Magic Sculp: 10 Jahre

Minenkrieg Ypernbogen bei Mesen 1917

Um 1915 zeigte sich im Kriege, dass der Sturmangriff gegen ausgebaute Schützengräben auf beiden Seiten keinen oder wenig Erfolg hatte. Gas, Artillerie und Maschinengewehr konnten auch nur wenig ausrichten.

Somit wurde der Krieg unter der Erde fortgeführt. Es wurden Stollen aus Holz in das Erdreich getragen und unterhalb der gegnerischen Stellungen große Sprengladungen angebracht. Diese sollten als Tiefenminen die Stellungen unterirdisch zerstören.

Gebaut wurde aus Holz, Beton und Stahlrahmen. Diese wurden z.B. im weichen Boden in die Tiefe gepresst und dann unterhalb der Bauten das Material abgetragen. Damit rutschten die Rahmen nach und es wurde wieder von oben aufgebaut bzw. gepresst.

Das Modell ist im Maßstab 1/15 (120mm) und kann mit allen gängigen Figuren in dem genannten Maßstab gebaut werden.

 

Projektion, Planung und Bau aus Resin: 1 Jahr

Rolls Royce 1914   (1/15)

Es war in der früheren Zeit üblich, Durchbrüche in der Front oder die Verfolgung von flüchtenden Einheiten mit Kavallerie durchzuführen. Durch die Motorisierung und der Einsatz von MG´s (Maschinengewehren) in Verbindung mit Panzerplatten aus Stahl fand eine Nutzung von PKW´s und LKW´s für die Kriegsführung statt. Zwar waren die so genannten Panzerautos oder Panzerwagen sehr schnell, aber im Gelände und Trichterfeld nicht zu nutzen. Deshalb waren die Panzerwagen an Straßen und Wegen gebunden. Ein Einsatz erfolgte auch zur Verteitigung von Flugplätzen. Der Einsatz erfolgte auch in den Wüstengebieten im Suez.

 

Projektion, Planung und Bau aus Resin und Messing: 1 Jahr

Britischer Unterstand 1916  

In den frühen Jahren des Krieges wurde schon das Leben unter der Erde verlagert. Ausschlaggebend war, dass Schutz vor Granaten, Gas und Maschinengewehrfeuer gesucht wurde und der Schützengraben alleine nicht mehr den optimalen Schutz bot. Auf beiden Seiten der Front stellten Pioniereinheiten oder Abteilungen der jeweiligen Regimenter gemäß Regularien (Dienstvorschriften etc.) standardisierte Baugruppen aus Holz her und gruben sich in die Tiefe. Schwierig war der Untergrund, der in den jeweiligen Regionen aus Ton, Kreide und Schwimmsand bestand. Das Modell stellt einen britischen Unterstand aus der Zeit um 1916 dar. Hergestellt wurde dieser aus modellierten Kunststoffplatten mit Holzstruktur. Diese wurde mit Drahtbürsten in das weiche Resin eingekratzt. Das Modell hat die Größe 1/15 (120mm) und ist erweiterbar.

 

Projektion, Planung und Bau aus Resin: 1 Jahr